Suchtprävention im Betrieb

18.09.2019 09:00 - 17:00

Eine Kollegin / ein Kollege fällt auf – etwa durch Ungenauigkeit oder Unpünktlichkeit.

Beim genaueren Hinsehen regt sich der Verdacht: Es ist etwas im Spiel, das die Aufmerksamkeit und Konzentration beeinflusst! Was nun? Jetzt ist es wichtig, zu reagieren und Kontakt mit der Mitarbeiterin / dem Mitarbeiter aufzunehmen. Wer sollte idealerweise intervenieren? Welche betrieblichen Rahmenbedingungen braucht es, damit Früherkennung und Frühintervention möglich werden? Wer ist für Gesprächsführung und Intervention zuständig und welche Rolle haben Sicherheitsvertrauensperson und/oder Mitglieder des Betriebsrats dabei?

Inhalt

  • Sucht: Entstehungsprozess und Ursachen
  • Ansatzmöglichkeiten für Prävention im Betrieb
  • Rechtliche Grundlagen im Betrieb und arbeitsrechtliche Aspekte
  • Früherkennungsmerkmale von suchtgefährdetem Konsumverhalten
  • Interventionsstrategien: Wie gehe ich im Anlassfall vor (Akutfall und Verhaltensauffälligkeit)?
  • Praktische Übungen zur Gesprächsführung anhand von Fallbeispielen
  • Vorstellung des Beratungs- und Hilfsnetzwerkes

Ziele

Die TeilnehmerInnen kennen die Grundlagen der Suchtvorbeugung, Früherkennung und Frühintervention. Sie wissen über betriebliche Voraussetzungen Bescheid, die Früherkennung und Frühintervention begünstigen, und haben Sicherheit in Bezug auf ihre Rolle in der Frühintervention.

Zielgruppen

  • Sicherheitsvertrauenspersonen
  • Betriebsratsmitglieder
  • Mitglieder von Personalvertretungen
  • Jugendvertrauensratsmitglieder

Teilnahmevoraussetzung

  • Mitgliedschaft in der Arbeiterkammer Oberösterreich

TrainerInnenteam

  • DSA Herbert Baumgartner, MA, Institut Suchtprävention, pro mente Oberösterreich
  • Mag.a Dr.in Veronika Hubner-Landertinger, AK Öberösterreich
  • Mag. Bernhard Lang, AK Öberösterreich

Alle Infos und Anmeldung finden Sie hier.